Steckerübersicht

Steckerübersicht E-Autos.de/Shop

Stecker rein und los geht’s? Einen Augenblick noch, denn ganz so einfach ist es nicht – zumindest nicht generell. Immerhin bestehen keine ganz einheitlichen, globalen Ladestandards bei Elektroautos. Die gute Nachricht: Im europäischen Raum existiert zumindest eine festgelegte Norm. Der Stecker vom Typ 2 ist für Wechselstrom vorgesehen und der CSS-Stecker für Gleichstrom. Sowohl für Ladestationen in Europa, als auch für Fahrzeuge europäischer Marken haben diese beiden Systeme Gültigkeit.

E-Autos, die aus Ländern außerhalb Europas stammen, haben entweder einen Typ-1-Stecker oder einen CHAdeMO-Stecker an Bord. Mit einem Ladekabel, das stationsseitig einen passenden Stecker vom Typ 2 bereithält, ist die Energiezufuhr auch dann kein Problem. Eine Übersicht zu den genannten und allen weiteren Steckertypen geben wir dir auf dieser Seite. Mit den richtigen Adaptern oder einer mobilen Ladestation kann man jedes Elektroauto oder PHEVs auch an der Haushaltssteckdose oder den CEE-Steckdosen laden. Blaue CEE-Stecker kennt man von Campingplätzen, die roten CEE-Verbindungen sind typische Baustromstecker. Mit den Adapterlösungen aus unseren Shop im Kofferraum bist du flexibel für alle Eventualitäten ausgestattet. 

Steckertyp

Eigenschaften

Typ 2 Stecker 

Er heißt zwar Typ 2 Stecker und doch gehört er an die erste Stelle – aus dem ganz einfachen Grund, weil du ihm im europäischen Raum am häufigsten begegnen wirst. Seit 2014 gilt er innerhalb der EU als Standard. 

 

Besser hätte es keine Marketing-Kampagne gekonnt: Weil die Firma Mennekes entscheidend an der Entwicklung beteiligt war, ist in Anlehnung daran auch alternativ vom Mennekes-Stecker die Rede. 

 

Laden kannst du…

  • mit bis zu 22 kW im privaten Bereich 
  • mit bis zu 43 kW an öffentlichen Stromtankstellen

 

Dafür benötigst du…

  • ein Mode-3-Ladekabel 

 

CSS-Stecker (Combo-Stecker) 

 

 

Sieht beinahe wie der Typ-2-Stecker aus? Ganz richtig, denn genau den kombiniert dieser Ladestecker mit zwei zusätzlichen Kontakten. Deswegen trägt er den Namen Combined Charging System oder ganz simpel: CSS Stecker. Er gehört in Europa ebenfalls zum Standard.

 

Die beiden ergänzenden Kontakte machen Schnellladungen in Gleich- und Wechselstromnetzen möglich. 

 

Laden kannst du…

  • mit bis zu 170 kW (ungekühlt) an öffentlichen Stromtankstellen

 

Dafür benötigst du…

  • kein eigenes Kabel, da es bereits am Ladepunkt vorhanden ist

 

CHAdeMO-Stecker

Wie wär’s mit einer Tasse Tee? Keine Sorge – so lange dauert es nicht, um zu erklären, was sich hinter CHAdeMO verbirgt. Manche meinen, es setzt sich aus „Charge de Move“ zusammen. Andere sind der Ansicht, dass es sich aus der eingangs gestellten Frage nach dem Heißgetränk ableitet – nur eben auf Japanisch. Genau von dort stammt dieses System, das Schnellladungen realisiert, die bestenfalls nach einem entspannten Tässchen abgeschlossen sind.

 

Vornehmlich Hersteller aus dem asiatischen Raum wie Kia, Nissan oder Toyota unterstützen das CHAdeMO-System.

 

Laden kannst du…

  • mit bis zu 100 kW an öffentlichen Stromtankstellen

 

Dafür benötigst du…

  • kein eigenes Kabel, da es schon am Ladepunkt vorhanden ist

 

Typ 1-Stecker

 

Trotz der Bezeichnung als Typ 1-Stecker, ist er nicht die Nummer eins – zumindest nicht in Europa. Dieser einphasige Stecker findet vor allem bei älteren Elektroautos Anwendung. Deswegen bleibt es oftmals eine Ausnahme, wenn du ihn hierzulande an Ladesäulen antriffst. 

 

Laden kannst du…

  • mit bis zu 7,4 kW – jedoch sind Ladesäulen dieser Art eine Seltenheit

 

Dafür benötigst du…

  • ein Mode-3-Ladekabel

 

Tesla Supercharger

 

Sieht aus wie ein Stecker vom Typ 2 – und ist es in gewisser Weise auch. E-Auto-Pionier Tesla hat eine modifizierte Version für seinen herstellereigenen Supercharger entwickelt, der für eine noch höhere Ladeleistung ausgelegt ist. Bekanntermaßen lassen sich die Fahrzeuge binnen 30 bis 40 Minuten wieder zu 80 Prozent aufladen. 

 

Laden kannst du…

  • mit bis zu 120 kW an den Ladestationen des Herstellers

 

Dafür benötigst du…

  • in erster Linie einen Tesla, denn nur für die E-Autos der Marke ist der Stecker vorgesehen
  • kein Kabel, da das am Tesla Supercharger vorhanden ist

 

Haushaltssteckdose (Schuko-Steckdose)

 

 

Hierzu bedarf es keiner großen Erklärungen: Jeder hat sie in zahlreicher Ausführung daheim, in der Garage oder im Garten. Die Haushaltssteckdose wird auch als Schuko-Steckdose bezeichnet, was schlichtweg die Kurzform von Schutzkontakt ist. Jedes E-Auto kann darüber geladen werden – aufgrund der geringen Ladeleistung solltest du dafür jedoch Zeit einplanen. Deswegen existiert in diesem Zusammenhang auch der Begriff der Schnarchladung.  

Laden kannst du…

  • mit entsprechender Absicherung mit bis zu 3,7 kW
  • aber am besten mit 2,3 kW, um Risiken wie eine Überhitzung zu vermeiden

Dafür benötigst du…

  • eine mobile Ladestation mit Mode-2-Ladekabel

 

CEE-Stecker (Campingstecker)

 

Für Besitzer von Caravans längst nichts Neues: Der blaue CEE-Stecker, umgangssprachlich auch als Campingstecker geläufig. Dieser Name hat sich deswegen eingebürgert, da er zur Energieversorgung von Wohnmobilen dient. Selbstverständlich besteht auch die Option, ein E-Auto darüber aufzuladen. Mittlerweile ist das aber kaum noch gängig. Gegenüber der klassischen Haushaltssteckdose bringt der Campingstecker den Vorteil mit, auch Dauerbelastungen von mindestens 16 A zu ermöglichen.

Aber Achtung – CEE-Stecker ist nicht gleich CEE-Stecker:

  • in Blau für einphasiges Laden mit 3,7 kW
  • in Rot als kleiner Industriestecker für Ladeleistungen mit maximal 11 kW
  • in Rot als großer Industriestecker für Ladeleistungen mit maximal 22 kW 

Für all das benötigst du…

  • ein mobile Ladestation mit Mode-2-Ladekabel

 

 

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